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MILA.

// Votivpark · Wien · Alsergrund · Österreich
Fall-Nr.
013
Status
VERDACHT MISSHANDLUNG · HINWEISE GESUCHT
Fundort
VOTIVPARK · WIEN ALSERGRUND
Fund
2. FEBRUAR 2026
Alter
CA. 4–5 MONATE
Behörden
VETERINÄRAMT STADT WIEN · TIERQUARTIER
Aktueller Stand
AUF DEM WEG DER BESSERUNG
Recherche-Stand
17. JUNI 2026
VERDACHT MISSHANDLUNG Nach Angaben der Stadt Wien ließen Art und Schwere der Verletzungen den begründeten Verdacht auf Misshandlung zu. Mila wird seither medizinisch versorgt — sie ist am Weg der Besserung.
HINWEISE BITTE AN DAS FUNDSERVICE FÜR HAUSTIERE DER STADT WIEN: +43 1 4000 8060

[ KURZFAZIT ]

Der Fall ist real und durch offizielle Stellen der Stadt Wien belegt. Am 2. Februar 2026 fand das Tierrettungsteam des TierQuarTier Wien im Wiener Votivpark die junge Hündin Mila, einen etwa vier bis fünf Monate alten Welpen, schwer verletzt und allein. Das Veterinäramt der Stadt Wien und das TierQuarTier Wien baten öffentlich um Hinweise zur Herkunft des Hundes und zu Beobachtungen rund um den Fundzeitpunkt.

Die Art und Schwere der Verletzungen begründeten laut Stadt Wien den Verdacht auf Misshandlung. Mila war ungepflegt, deutlich abgemagert, aber zutraulich. Besonders auffällig: massive Verletzungen an beiden Vorderbeinen — ein stark deformiertes rechtes Vorderbein mit offener, entzündeter Wunde sowie eine Fehlstellung und weitere Verletzungen am linken Vorderbein.

01WAS WURDE FESTGESTELLT?

RECHTS

› RECHTES VORDERBEIN

Stark deformiert. Offene, entzündete Wunde. Später diagnostiziert: alte, nie behandelte Fraktur — Elle und Speiche falsch zusammengewachsen, Bein verkürzt, einzelne Zehen fehlen, Fehlstellung im Ellbogengelenk.

LINKS

› LINKES VORDERBEIN

Deutliche Fehlstellung. Weitere Verletzungen. Die Stadt Wien wertete Art und Schwere der Verletzungen als begründeten Verdacht auf Misshandlung.

02GESICHERTE ZEITLEISTE

Datum / Zeitraum
Belastbarer Inhalt
Quelle
Mo, 2. Februar 2026
Das Tierrettungsteam des TierQuarTier Wien findet Mila schwer verletzt und allein im Wiener Votivpark.
Stadt Wien /
TierQuarTier Wien
2. Februar 2026
Mila ist etwa vier bis fünf Monate alt, ungepflegt, deutlich abgemagert, aber zutraulich gegenüber Menschen.
Stadt Wien
2. Februar 2026
Auffällig sind massive Verletzungen an beiden Vorderbeinen — stark deformiertes rechtes Vorderbein mit offener, entzündeter Wunde, Fehlstellung am linken Vorderbein.
Stadt Wien
5. Februar 2026
Die Stadt Wien veröffentlicht den Fall offiziell und bittet gemeinsam mit Veterinäramt und TierQuarTier Wien um Hinweise aus der Bevölkerung.
Stadt Wien
5. Februar 2026
Der Kurier berichtet und übernimmt die behördliche Einschätzung: Art und Schwere der Verletzungen ließen den begründeten Verdacht auf Misshandlung zu.
Kurier
30. März 2026
Die Stadt Wien berichtet, Mila sei „am Weg der Besserung". Diagnose: alte, nie behandelte Fraktur, falsch zusammengewachsene Elle und Speiche, verkürztes Bein, fehlende Zehen, Fehlstellung im Ellbogengelenk.
Stadt Wien
30. März 2026
TierQuarTier Wien berichtet ebenfalls über Milas Genesung und den Besuch der Bezirksvorstehung Alsergrund.
TierQuarTier Wien
Stand 17. Juni 2026
Belastbar: Fund, Verletzungsbild, Verdacht auf Misshandlung, medizinische Versorgung, Genesungsbericht. Keine öffentliche Quelle für Täteridentität, Anklage, Urteil oder Verfahrensabschluss.
Stadt Wien /
TierQuarTier Wien

03AKTUELLER STAND

› BELASTBAR BESTÄTIGT

Das Veterinäramt der Stadt Wien und das TierQuarTier Wien baten die Bevölkerung um Hinweise. Gesucht: Personen, die Mila erkennen, Hinweise zu ihrer Herkunft oder Vorgeschichte geben können oder am 2. Februar 2026 Beobachtungen im Bereich des Votivparks gemacht haben. Hinweise an das Fundservice für Haustiere der Stadt Wien.

✕ NICHT BELASTBAR BESTÄTIGT

Keine sichere öffentliche Quelle für Täter- oder Halteridentität, eine Anzeige gegen eine konkrete Person, Anklage, Urteil, Strafmaß, Verfahrenseinstellung oder ein rechtskräftiges Tierhalteverbot. Das heißt nicht, dass keine Ermittlungen liefen — es heißt: öffentlich kein Abschlussstand.

04WAS IST SICHER ÜBER MILAS VERLETZUNGEN?

Am 2. Februar 2026 wurde die junge Hündin Mila, etwa vier bis fünf Monate alt, schwer verletzt und allein im Wiener Votivpark gefunden. Sie war ungepflegt und deutlich abgemagert, zeigte sich aber zutraulich. Nach Angaben der Stadt Wien wiesen beide Vorderbeine massive Verletzungen auf. Das rechte Vorderbein war stark deformiert und hatte eine offene, entzündete Wunde; das linke Vorderbein zeigte eine deutliche Fehlstellung und weitere Verletzungen. Die Art und Schwere der Verletzungen ließen den begründeten Verdacht auf Misshandlung zu.

Quelle: Stadt Wien · TierQuarTier Wien · Kurier (05.02.2026)

05WAS IST MIT „BEIN ABGESCHNÜRT" / „STRANGULATION"?

Hier ist Vorsicht geboten. Einige Medien berichten, Mila seien Verletzungen wohl bewusst zugefügt worden, und es gebe Hinweise darauf, dass ein Vorderbein über längere Zeit mit einem Seil oder ähnlichem Gegenstand abgeschnürt gewesen sein könnte. Das Wiener Bezirksblatt schreibt unter Bezug auf medizinische Untersuchungen von einer schweren Strangulationsverletzung und einem begründeten Verdacht, dass ein Vorderbein längere Zeit abgeschnürt war.

Die offizielle Stadt-Wien-Meldung vom 5. Februar nennt jedoch vor allem die schweren Verletzungen, Deformationen, offene entzündete Wunde und den begründeten Verdacht auf Misshandlung.

SAUBERE FORMULIERUNG

Nach Medienberichten und medizinischen Einschätzungen soll der Verdacht bestehen, dass ein Vorderbein über längere Zeit abgeschnürt war. Offiziell bestätigt ist jedenfalls: Mila wurde mit massiven Verletzungen an beiden Vorderbeinen gefunden; Art und Schwere der Verletzungen ließen den begründeten Verdacht auf Misshandlung zu.

06WAS IST MIT MILAS GENESUNG?

Am 30. März 2026 berichtete die Stadt Wien, Mila sei „am Weg der Besserung". Gleichzeitig wurde deutlich, wie schwer ihre Verletzungen waren: alte, nie behandelte Fraktur, falsch zusammengewachsene Elle und Speiche, verkürztes Bein, fehlende einzelne Zehen, Fehlstellung im Ellbogengelenk, die jede Bewegung belastete.

MeinBezirk berichtete zusätzlich, Mila sei operiert worden; dabei sei die Knochenstellung korrigiert und das Bein um zwei Zentimeter verlängert worden. Sie befinde sich in postoperativer Nachsorge mit Verbandswechseln, medizinischen Kontrollen und körperlicher Ruhe.

SAUBERE FORMULIERUNG

Mila wurde im TierQuarTier Wien medizinisch weiter versorgt. Nach späteren Berichten war sie auf dem Weg der Besserung, benötigte aber wegen alter, schwerer und nie behandelter Verletzungen umfangreiche medizinische Behandlung und Nachsorge.

07JURISTISCHER RAHMEN ÖSTERREICH

§ 222 StGB — Tierquälerei

In Österreich kommt bei solchen Vorwürfen grundsätzlich § 222 StGB — Tierquälerei in Betracht. Strafbar macht sich u. a., wer ein Tier roh misshandelt oder ihm unnötige Qualen zufügt. Strafrahmen: bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe.

Eine konkrete strafrechtliche Bewertung im Fall Mila ist öffentlich nicht bestätigt. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung gilt die Unschuldsvermutung.

08BELASTBARE FORMULIERUNG FÜR ÖFFENTLICHE BEITRÄGE

Der Fall Mila aus Wien ist kein Gerücht. Am 2. Februar 2026 wurde die junge Hündin Mila, ein etwa vier bis fünf Monate alter Welpe, vom Tierrettungsteam des TierQuarTier Wien schwer verletzt und völlig allein im Wiener Votivpark gefunden. Nach Angaben der Stadt Wien war Mila ungepflegt, deutlich abgemagert, aber zutraulich gegenüber Menschen.

Besonders auffällig waren massive Verletzungen an beiden Vorderbeinen: Das rechte Vorderbein war stark deformiert und wies eine offene, entzündete Wunde auf; das linke Vorderbein zeigte eine deutliche Fehlstellung und weitere Verletzungen. Die Art und Schwere der Verletzungen ließen den begründeten Verdacht auf Misshandlung zu. Das Veterinäramt der Stadt Wien und das TierQuarTier Wien baten die Bevölkerung um Hinweise zu Milas Herkunft und zu Beobachtungen im Bereich des Votivparks am 2. Februar 2026. Ein öffentlich belegbarer Täter oder ein Verfahrensabschluss ist derzeit nicht bekannt.

09QUELLEN

Stadt Wien (05.02.2026)Offizielle Mitteilung — Fund im Votivpark, Verletzungsbild, begründeter Verdacht auf Misshandlung, Aufruf zu Hinweisen.
TierQuarTier WienTierrettungsteam fand Mila; medizinische Versorgung; Genesungsupdate 30.03.2026, Besuch Bezirksvorstehung Alsergrund.
Kurier (05.02.2026)Berichterstattung mit Übernahme der behördlichen Einschätzung.
Wiener BezirksblattBericht zum Verdacht einer schweren Strangulationsverletzung / längeren Abschnürung — als Medienangabe einzustufen.
MeinBezirkOP-Bericht: Knochenstellung korrigiert, Bein um 2 cm verlängert, postoperative Nachsorge.
§ 222 StGB ÖsterreichTatbestand Tierquälerei · Strafrahmen bis zu 2 Jahre Freiheitsstrafe.

10HAST DU HINWEISE?

Gesucht werden Personen, die Mila erkennen, Hinweise zu ihrer Herkunft oder Vorgeschichte geben können oder am 2. Februar 2026 Beobachtungen im Bereich des Votivparks (Wien-Alsergrund) gemacht haben. Hinweise an das Fundservice für Haustiere der Stadt Wien oder vertraulich an exisTIERt. Guidelines.

FUNDSERVICE WIEN · +43 1 4000 8060 EXISTIERT KONTAKTIEREN ALLE FÄLLE
Hinweis exisTIERt: Diese Seite fasst öffentlich zugängliche Behörden- und Pressequellen (Stadt Wien, TierQuarTier Wien, Kurier, Wiener Bezirksblatt, MeinBezirk) zusammen. Es werden keine Namen, keine privaten Adressen und keine ungeprüften Vorwürfe veröffentlicht. Hinweise auf eine Strangulation sind als Medienangabe formuliert. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung gilt die Unschuldsvermutung. Stand der Recherche: 17. Juni 2026.

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